Twitter-Boom dank Porno-Queen

Samstag, 17 April 2010, 18:18 | Kategorie: Stories |
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Sora Aio twittert..Die Mikroblogging-Anwendung Twitter ist in China geblockt, Pornographie verboten und Japan bekannterma├čen der Erzfeind. Eigentlich.

Zurzeit erfreut sich Twitter in China aber einer wachsenden Beliebtheit, und das ist einer Pornodarstellerin zu verdanken, die dann auch noch ausgerechnet aus Japan kommt. Ja, das Internet ├╝berwindet Grenzen…

Was genau ist also passiert? Nichts spektakul├Ąres m├Âchte man meinen. Die japanische Porno-Queen Sora Aoi hatte lediglich das getan, was heutzutage jeder tut, der im Show Business ist oder auch nicht: Sie hatte sich ihr eigenes Twitterprofil angelegt. Und weil inzwischen fast jeder twittert, gab es da auch keinen allzu grossen Hype. Lediglich ein paar hundert Follower hatte Sora Aoi nach einiger Zeit vorzuweisen.

Doch dann entdeckte ein chinesischer Netizen den Account und teilte seine Begeisterung flugs mit der hiesigen Internet-Community. (weiterlesen…)

Unbekannter Obdachloser wird zur Mode-Ikone

Dienstag, 9 März 2010, 18:03 | Kategorie: Stories |
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Bro Xili, unbekannter Obdachloser wird zur Mode-IkoneDas Foto k├Ânnte einem Modekatalog entnommen sein: Ein gut aussehender Chinese schreitet mit l├Ąssigem und selbstbewussten Gang ├╝ber eine Stra├če, die Haare ungeb├Ąndigt, wild, den Blick in die Ferne gerichtet. Er tr├Ągt einen langen Mantel, offen, vom Winde verweht…

Ja, der Mann k├Ânnte ein Model sein. Tats├Ąchlich aber ist es ein unbekannter Obdachloser, der nichts ungew├Âhnlicheres tut als eines Tages im Januar ziellos eine Stra├če in der chinesischen K├╝stenstadt Ningbo entlang zu laufen. Doch tut er dies just in dem Moment als in einem nahen Kameraladen ein junger Hobbyfotograf eine Sony auf ihre Tauglichkeit testet und – eher wahllos – durch die Gegend knippst. Der junge Mann entscheidet sich f├╝r den Kauf der Kamera, macht weitere Fotos und kopiert diese sp├Ąter auf seinen Computer. Da erst fallen ihm die Schnappsch├╝sse von dem unbekannten Obdachlosen richtig auf: Sie sind gut. Gestochen scharf, kr├Ąftige Farben, eine gute Tiefe. Er freut sich ├╝ber seinen Kauf und stellt die Bilder ins Internet… (weiterlesen…)

Brustvergr├Â├čerung als Rache

Samstag, 6 März 2010, 1:02 | Kategorie: Videos |
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Racheengel mit K├Ârbchengr├Â├če CDie sittsamen Festland-Chinesen emp├Âren sich gerade ├╝ber ein vulg├Ąres Amateurfilmchen made in Hongkong, das auf diversen Online-Plattformen kursiert. Darin r├Ącht sich eine junge Frau an ihrem Ex-Freund, der sie angeblich nur aufgrund ihrer zu flachen Br├╝ste (K├Ârbchengr├Â├če A) verlassen hat.

Was liegt also n├Ąher als sich drei Monate nach der Trennung die Br├╝ste vergr├Â├čern zu lassen und dem Ex – und Millionen anderen Menschen – dies ├╝ber Youtube und Co mitzuteilen? Zum Beweis und damit die Nachricht auch ganz bestimmt ankommt, gew├Ąhrt die Verlassene anschlie├čend einen Einblick in ihr tiefstes Inneres Dekollet├ę bzw. auf ihre neuen “C Cups”… (weiterlesen…)

China Social Media Links

Montag, 22 Februar 2010, 15:34 | Kategorie: Tipps |
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F├╝r den Internet-Interessierten gibt’s hier einen ├ťberblick der wichtigsten chinesischen Social Media Links: Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, Blogs, Foren, Wikis… – alles auf einen Blick.

China: Social Media Links

via: Digital Marketing Inner Circle

Chinesen buchen Urlaub vermehrt im Internet

Freitag, 12 Februar 2010, 16:07 | Kategorie: Stories |
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Ueber 30 Millionen Chinesen haben im vergangenen Jahr Flugtickets, Hotelzimmer oder Gruppenreisen im Internet gebucht. Verglichen mit 2008 bedeutet dies laut China Internet Network Information Center einen Zuwachs von 13 Millionen Online-Buchungen.

Mit einer Jahreswachstumssteigerung von 77,9 Prozent liegen Online-Reisebuchungen damit noch vor Online-Aktienhandel (67 percent), Online-Banking (62 percent) und Online-Shopping (46 percent). Einzig die Online-Bezahldienste konnten mit 81 Prozent in 2009 gegenueber 2008 noch staerker zulegen.

Das zeigt einmal mehr wie rasant sich das Internet in China verbreitet. (weiterlesen…)

Die M├╝tter der Nation gegen Online-Pornos

Dienstag, 2 Februar 2010, 19:49 | Kategorie: Stories |
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Chinas Kampf gegen Internet-Pornographie geht in die n├Ąchste Runde: 60 chinesische M├╝tter wurden auserkoren, um gegen Schmuddelkram im Web in den Krieg zu ziehen.

Nachdem man vergangenes Jahr bereits eine Art Finderlohn f├╝r das Aufsp├╝ren von Sexseiten im Internet ausgelobt hatte und somit 15.000 anr├╝chige Internetadressen auffinden und sperren konnte, vertraut man nun dem Sp├╝rsinn der M├╝tter. Diese wurden aus einen Bewerberpool von ├╝ber 200 freiwilligen Damen ausgew├Ąhlt und unterziehen sich nun einer intensiven Schulung durch die Beijing Association of Online Media.

Was genau da geschult wird, w├╝sste ich auch gerne… (weiterlesen…)

Google l├Ąuft davon

Samstag, 16 Januar 2010, 17:02 | Kategorie: Stories |
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Fast ueberall, ausserhalb von China, wird Google ob seiner Ankuendigung bzw. Drohung, dem Reich der Mitte den Ruecken zu kehren, gefeiert. Warum eigentlich?

Also, da waren zuletzt, also im Dezember, gewisse Hacker-Angriffe auf Googles Infrastruktur, vornehmlich auf bestimmte Gmail-Konten. Einen Monat spaeter platzt Google daraufhin der Kragen und man entscheidet, dass die Durchfuehrbarkeit des Geschaeftsbetriebs (”feasibility of our business operations“) in China nicht gegeben ist. Ultimativ soll das Google-Angebot nun in China wieder unzensiert verfuegbar gemacht werden, was wohlwissentlich das Ende von google.cn bedeuten kann – und wohl auch wird.

Aber geht es Google tatsaechlich um die Zensur? Um Moral und Meinungsfreiheit? Oder nutzt Google hier die Gunst der Stunde, um das Scheitern auf dem chinesischen Markt doch noch als Sieg zu verkaufen. Womit man ausserhalb von China dann gleich auch noch das zurzeit etwas ramponierte Image als Big Brother wieder aufpolieren kann… (weiterlesen…)

Finderlohn f├╝r das Aufsp├╝ren von Pornoseiten

Montag, 7 Dezember 2009, 0:11 | Kategorie: Stories |
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china-online-polizeiPornographie ist in China verboten. Dennoch tummeln sich zahlreiche chinesische Porno-Seiten im Internet. Um dieser Lage nun endlich Herr zu werden, haben die chinesischen Behoerden eine Art Kopfgeld ausgesetzt.

Mittels einer neu eingerichteten Hotline koennen Internetnutzer in China naemlich jetzt ihnen bekannte Pornoseiten melden und dafuer einen “Finderlohn” in Hoehe von 1.000 bis zu 10.000 RMB – ungerechnet knapp 100 bis 1.000 Euro – erhalten. (weiterlesen…)

Landflucht?? China im Farming-Fieber

Freitag, 30 Oktober 2009, 22:46 | Kategorie: Stories |
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Online Farming Games in China

Die Realitaet sieht so aus, dass in China immer mehr Bauern das Land verlassen, um in den Staedten ihr Glueck zu suchen. Kein Wunder, betraegt das jaehrliche Pro-Kopf-Einkommen auf dem Land doch gerade einmal umgerechnet 500 Euro. Und das auch nur, weil ein Grossteil dieser Einkuenfte durch Wanderarbeiter erzielt wird, die sich die meiste Zeit des Jahres eben in den Staedten verdingen.

In der Virtualitaet aber, sprich im Internet, ist der aktuelle Trend ein ganz anderer – wenn auch nur spielerischer Natur. Die Chinesen sind naemlich einem Online-Spiel verfallen, bei dem man seine eigene Farm managt.

Ich habe zwar letztens auf off the record gelesen, dass auch die Deutschen sich im Internet neuerdings gerne als Bauern betaetigen, aber in China ist das Online-Spielvergnuegen zu einem Massenevent, einem regelrechten Volkssport ausgeartet. (weiterlesen…)

Schleichwerbung goes viral

Samstag, 24 Oktober 2009, 11:11 | Kategorie: Stories, Videos |
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Erst kuerzlich habe ich ueber Online-Videoportale in China geschrieben. Nun fragt man sich ja immer – nicht nur in China – wie sich solche Dienste im Internet finanzieren, zumal der Content ja meist gratis ist. Klar, da bleibt dann ja nur noch Werbung als Antwortmoeglichkeit uebrig.

Im bin auf dem Gebiet kein Fachmann. Aber ich stelle mir vor, dass bei all den Servern, die man fuer solch eine Videoplattform braucht, bei all dem Traffic, den sie generiert, besser verdammt viel Werbung gebucht wird. Reichen da die einfachen Banner? Gut, vielfach werden ja jetzt kurze Werbespots vor dem “Hauptfilm” abgespielt. Aber das nervt auch: 15 Sekunden Werbung und dann ein 20 sekuendiger Clip!?

Perfekt ist es doch, wenn das eigentliche Video selbst die Werbebotschaft transportiert. Am besten ein lustiges, skurriles oder atemberaubendes Video, das schoen haeufig aufgerufen, moeglicherweise gar mit Schneeballeffekt weiterempfohlen wird – und dann auch noch die Marke bzw. das Produkt als Thema, Haupt- oder Nebenrolle, mehr oder weniger offensichtlich, beinhaltet.

Wie es der Zufall will, kursiert gerade solch ein Video im chinesischen Internet. (weiterlesen…)