10 erstaunliche Dinge √ľber China…

Freitag, 23 Juli 2010, 17:33 | Kategorie: Stories |
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10 Dinge √ľber China...

10 Dinge √ľber China, die kaum jemand wei√ü, die deswegen aber nicht minder interessant sind. Im Gegenteil: Der ein oder andere Fakt d√ľrfte durchaus f√ľr Erstaunen sorgen…

1. Die Chinesen verbrauchen 90 Milliarden Stäbchen pro Jahr

Bekannt ist, dass die Chinesen nicht mit Messer und Gabel, sondern mit St√§bchen essen. Aus Gr√ľnden der Hygiene werden aus Holz gefertigte St√§bchen jedoch nach der einmaligen Verwendung meist entsorgt. Dadurch ensteht ein Verbrauch von 45 Milliarden Paar St√§bchen pro Jahr. Das wiederum entspricht ca. 25 Millionen gef√§llten B√§umen. (mehr)

2. In China leben mehr Christen als in Italien

Das Christentum hat sich im Reich der Mitte rasant ausgebreitet. 54 Millionen Christen gibt es inzwischen. Diese setzen sich aus 40 Millionen Protestanten sowie 14 Millionen Katholiken zusammen. Im erzkatholischen Italien, dessen Einwohnerzahl sich auf 60 Millionen beschränkt, folgen nur 79 Pozent bzw. 47 Millionen dem christlichen Glauben. (mehr)

3. 4000 chinesische Kinder tragen den Namen “Olympische Spiele”

Die Olympischen Spiele 2008 in Peking waren ein Event der Superlative. Und zwar eines, auf das die Chinesen m√§chtig stolz sind. So stolz, dass 4000 Babys nach der Geburt den Namen Aoyun – zu Deutsch “Olympische Spiele” – erhielten. Solch eine Namensgebung ist in China jedoch keineswegs ungew√∂hnlich. Gerne werden die J√ľngsten n√§mlich nach wichtigen Ereignissen oder Slogans benannt. Kinder mit dem Namen “Raumfahrtmission”, “Verteidige China” oder “Errichte die Nation” sind im Reich der Mitte folglich ebenfalls keine Seltenheit. (mehr)

4. China erzeugt mehr Strom aus erneuerbaren Energien als die USA

China hat erstmals mehr Energie verbraucht als die USA. Zwar rangiert Kohle dabei als Energiequelle in China mit 57 Prozent ganz klar auf Platz 1, doch erneuerbare Energien spielen bereits eine sehr viel größere Rolle als in den USA. Gas und Kernkraft hingegen leisten nur einen sehr geringen Beitrag zur Energiegewinnung. (mehr | mehr)

5. Bis 2025 wird es in China 219 Millionenstädte geben

In China findet eine beispiellose Urbanisierung statt. W√§hrend 2005 noch 572 Millionen Menschen in St√§dten lebten, werden es im Jahr 2030 √ľber eine Milliarde sein. Bis 2025 werden somit 219 Millionenst√§dte existieren – zum Vergleich: in Europa sind es derzeit 35 – und 24 St√§dte mit einer Bev√∂lkerung jenseits der 5 Millionen. Dar√ľber hinaus sollen 40 Milliarden Quadratmeter Grundfl√§che entstehen – in 5 Millionen Neubauten. 50.000 dieser neuen Geb√§ude k√∂nnten Wolkenkratzer sein. Das entspr√§che 10 New Yorks! (mehr)

6. China meldet mehr Patente an als Deutschland

W√§hrend vor 10 Jahren die Zahl der deutschen Patentanmeldungen die der Chinesen noch um das Sechsfache √ľbertraf, hat sich der Spie√ü inzwischen gedreht. So meldeten 2007 etwa 160.000 chinesische Ingenieure ihre Patente an. Deutschland kam im selben Zeitraum lediglich auf 130.000. Im krassen Gegensatz dazu steht jedoch eine Meldung der EU: Diese besagt, dass im Jahr 2008 54 Prozent der vom europ√§ischen Zoll konfizierten Waren, die Rechte des geistigen Eigentums verletzen, aus China stammten… (mehr | mehr)

7. 700 Millionen Chinesen trinken verschmutzes Wasser

China stellt 20 Prozent der Weltbev√∂lkerung, jedoch nur 7 Prozent der globalen Wasserresourcen. Verschlimmert wird dieser Umstand dadurch, dass 90 Prozent des st√§dtischen Grundwassers sowie 75 Prozent aller Seen und Fl√ľsse verschmutzt sind. Das bedeutet wiederum, dass 700 Millionen Chinesen t√§glich verunreinigtes Wasser zu sich nehmen. (mehr)

8. 200 Millionen Chinesen leben von weniger als einem Dollar pro Tag

Die Armutsgrenze liegt in China bei $1.25 pro Tag. 200 Millionen Chinesen leben gar von weniger als einem Dollar pro Tag. Das f√§llt bei der ganzen Berichterstattung √ľber ein boomendes China allzu oft unter den Tisch. Andererseits bleibt anzuerkennen, dass die chinesische Regierung es geschafft hat, seit 1981 die Armutsquote von 64 Prozent der Bev√∂lkerung auf 10 Prozent (im Jahr 2004) zu reduzieren. Das heisst, dass in diesem Zeitraum 500 Millionen Menschen von einem Leben in Armut befreit wurden. (mehr)

9. China ist das Land mit den meisten Bloggern

China ist nicht nur das Land mit den meisten Internetnutzern (etwa 400 Millionen), sondern auch mit den meisten Bloggern weltweit. So zählte das China Internet Network Information Center Ende letzten Jahres 221 Millionen Webblogs. Die Anzahl der Blogger, die ihren Blog häufiger als ein Mal pro Halbjahr aktualisieren lag dabei bei ca. 65 Prozent. (mehr)

10. Das meiste Bier wird in China getrunken

Bereits seit 2002 ist China (vor den USA, Brasilien und Russland) der gr√∂√üte Biermarkt der Welt. Und das mit anhaltenden Wachstumsraten von 5 bis 10 Prozent j√§hrlich. Dabei k√∂nnen die Chinesen aus √ľber 500 verschiedenen Biermarken ausw√§hlen. Am h√§ufigsten f√§llt ihre Wahl hier auf die Marke Snow, die den chinesischen Biermarkt anf√ľhrt, gefolgt von Tsingtao, das 1903 erstmalig von deutschen Siedlern im heutigen Qingdao gebraut wurde. So viel jedenfalls zum Thema “Die Chinesen vetragen keinen Alkohol”… (mehr)

Chineastisch!! Mein 100. Artikel

Dienstag, 10 November 2009, 14:26 | Kategorie: Stories |
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100 Artikel

Gestern wurden 20 Jahre Mauerfall gefeiert, heute geht die Party gleich weiter: Ich feiere meinen 100. Beitrag auf Chineast!

Wow, als ich im Februar angefangen habe, haette ich nicht gedacht, dass ich so schnell auf 100 Beitraege komme. Ich war mir noch nicht einmal sicher, ob ich so lange ueberhaupt durchhalten wuerde. Den 100-Tage-Blogger Kai Diekmann habe ich jedenfalls schon getoppt. Und sympathischer finde ich mich sowieso :-)

Ich weiss noch, dass ich den Blog aus einer Laune heraus als Wordpress-Neuling in einer Nacht- und Nebelaktion gestartet habe. Es ging mir auf den Keks, dass fast alles, was in den Medien ueber China berichtet wird, stets negativ behaftet ist. Dabei hat das Land doch auch ganz andere Seiten, interessante Seiten, ueber die kaum ein Wort verloren wird. Das fuehrt jedenfalls dazu – und das weiss ich aus eigener Erfahrung – dass unser Bild von China sehr unvollstaendig ist.

Mit meinem Blog versuche ich also, dieses einseitige Bild ein wenig zu erweitern. Und ich hoffe, das gelingt mir ein wenig, wenn natuerlich auch nur im Kleinen.

Die Statistiken, die sich in den vergangenen Monaten angesammelt haben, sind mir aber Bestaetigung und Motivation genug, meine kleine Blog-Reise weiterzufuehren. (weiterlesen…)