DĂ©jĂ -vu: Die Logos chinesischer Automarken

Dienstag, 11 Mai 2010, 12:08 | Kategorie: Bilder, Stories |
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Das alte Logo von BYD im Vergleich mit BMW

Die Chinesen sind bekanntlich Weltmeister im Kopieren. Und das muss noch nicht einmal schlecht sein. Gerade erst vor ein paar Tagen hatte ich von dem jungen Hobbybastler berichtet, der seinen Lebenstraum hatte wahr werden lassen und sich innerhalb eines Jahres einen Lamborghini nachbaute – mit einfachsten Mitteln und fĂĽr gerade einmal 2000 Euro.

Derartige Träume wahr werden zu lassen, ist in China aber nicht nur Hobby, sondern auch Geschäft. Und wer sich da in der chinesischen Autobranche bis vor einiger Zeit besonders hervortat, war die Firma – Achtung! – Build your dreams… Heute sorgt BYD zwar in erster Linie als Pionier in Sachen Elektroauto fĂĽr Furore, doch bis vor einem Jahr war das noch etwas anders. Da wurde beispielsweise ein SUV angekĂĽndigt, das der BroschĂĽre nach wie ein Klon des Porsche Cayenne anmutete. Einzig und allein das Logo, das da auf dem KĂĽhlergrill prangte, lieĂź einen Unterschied erkennen. Ja, das Logo…

Vor einiger Zeit konnte man noch nicht einmal anhand dieses Logos die Automarke zweifelsfrei identifizieren. Denn auch dieses erinnerte – wie man oben sehen kann – sehr stark an eine andere etablierte Automarke. Inzwischen hat man sich aber auch in dem Bereich emanzipiert und tritt nun mit einem wirklich eigenen Logo auf.

Doch während bei BYD einer neuer Geist eingekehrt zu sein scheint, und Firmen wie Daimler oder Volkswagen in der Firma mittlerweile einen lohnenswerten Partner sehen und Großinvestor Warren Buffet sich ein 10%-Anteil gesichert hat, scheinen andere chinesische Autofirmen in Sachen Alleinstellungsmerkmal noch nicht so weit zu sein. Dort fährt man weiterhin lieber im Windschatten des Vorbilds.

Beispiele gefällig? Los geht’s! (weiterlesen…)

Chinese baut sich Lamborghini – fĂĽr 2000 Euro

Freitag, 7 Mai 2010, 12:10 | Kategorie: Stories |
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Chinesischer Lambroghini-Nachbau

Spiegel Online charaktersierte die Fahrer eines Lamborghinis einst als “Klientel aus der Oberschicht der Halbwelt”. Der 25jährige Chinese Chan Jinmiao ist weder reich, noch kriminell veranlagt. Vielmehr verdient er als Lastwagenfahrer in der zentralchinesischen Provinz Hunan seinen Lebensunterhalt. Aber auch er träumte seinen Leben lang vom eigenen Lamborghini – und lieĂź diesen Traum nun Wirklichtkeit werden.

Da jedoch das Gehalt eines chinesischen Truckers in hundert Jahren nicht auch nur annähernd ausreicht, um sich ein Luxusauto, geschweigedenn einen Lamborghini, leisten zu können, musste selber Hand angelegt werden. Ein Jahr werkelte der junge Chinese an seinem Traumauto, 20.000 RMB (umgerechnet ca. 2000 Euro) investierte er und präsentierte nun stolz seinen Nachbau der Öffentlichkeit.

Okay, es ist und bleibt eine billige Kopie. Die Höchstgeschwindigeit beträgt gerade einmal 80 bis 90 km/h, der Look, naja… Aber verglichen mit den zahlreichen anderen dreisten chinesischen Nachbauten etablierter westlicher Modelle, die Jahr fĂĽr Jahr auf den chinesischen Automessen vorgestellt werden, hat der 2000-Euro-Lamborghini zumindest seinen Charme – und meinen tiefsten Respekt sowieso!

Wer nun Lust bekommen hat sich auch solch einen Lamborghini zu bauen, dem helfen vielleicht die folgenden Bilder als kleine Bastelanleitung… (weiterlesen…)

Forever Bicycles, Bicycles Forever

Samstag, 20 Februar 2010, 15:50 | Kategorie: Stories |
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Forever Bycicles by Ai WeiWeiForever Bicycles nennt sich eine Installation des chinesischen Kuenstlers Ai WeiWei aus dem Jahr 2003, die aus 42 Fahrraedern zusammengesetzt ist. Forever Bicycles ist auch der Name einer chinesischen Fahrradmarke, die bereits 1940 in Shanghai gegruendet wurde und noch heute zu den wichtigsten Herstellern im Lande gehoert. Und, Forever Bicyles klingt nach Nostalgie, denn auch wenn noch heute, im Jahr 2010, allein in Shanghai 10 Millionen Fahrraeder die Strassen befahren, so sind es doch mehr und mehr die Autos, die ihnen den Rang ablaufen und das Stadtbild dominieren.

Nichtsdestotrotz assozieren wir China immer noch ganz besonders mit Fahrraedern. Dieses Bild hat sich in unseren Kopefen manifestiert. Und vor dreissig Jahren mag dies auch noch gestimmt haben. Ein “Drahtesel” gehoerte zur Grundausstattung. Die Fahrraeder der Marke Forever Bicycles spielten dabei eine besondere Rolle: Sie waren ein Prestigeobjekt. Wer etwas auf sich hielt, der musste neben einem Radio der Marke Rotlicht, einer Shanghai-Uhr sowie einer Butterfly-Naehmaschine auch ein Forever-Fahrrad besitzen.

Doch die Zeiten haben sich geaendert, der Trend ist laengst ein gaenzlich anderer… (weiterlesen…)

Deutscher stirbt bei Autounfall in Peking

Montag, 9 November 2009, 15:18 | Kategorie: Stories |
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Die Nachricht klingt so tragisch wie mysterioes: Ein 21 Jahre alter Deutscher ist Freitagnacht in Peking bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Nun handelte es sich bei dem Auto jedoch um ein Taxi, das der Deutsche offenbar “entfuehrt” hatte. Das behauptet zumindest der Fahrer. Dieser war demnach gerade im Begriff eine junge Koreanerin vom Lido-Hotel im Nordosten Pekings nach Baiziwan zu fahren, als der Deutsche erschien, gegen die Tuer haemmerte und ihn zum aussteigen zwang. (weiterlesen…)

Autofreier Tag in Shanghai

Mittwoch, 23 September 2009, 8:59 | Kategorie: Stories |
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Gestern, am weltweiten Aktionstag, hat sich auch Shanghai mal autofrei versucht. Dass man davon erst einen Tag spaeter erfaehrt, liegt in erster Linie an den vielen veraergerten Autofahrern. Diese haetten naemlich wohl auch erst einen Tag spaeter davon erfahren, wenn sie nicht zufaelligerweise zwischen 8 und 10:30 Uhr versucht haetten, die Nanjing Xi Lu zu durchfahren. (weiterlesen…)

Abwracken in China

Mittwoch, 24 Juni 2009, 18:08 | Kategorie: Videos |
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Die Abwrack-Prämie gibt es jetzt auch in China. Aber nur fĂĽr den, der sein Auto auch eigenhändig abwrackt… ;-)

Alternativer Video-Link für alle, die kein Youtube öffnen koennen.

Auf Chinas Strassen…

Mittwoch, 29 April 2009, 22:44 | Kategorie: Stories |
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Grossfamilie auf Motorrad

Das oben stehende Bild einer 8-koepfigen Familie auf einem Motorrad hat im chinesischen Internet eine Debatte ueber den hiesigen Verkehr ausgeloest. Zwar scheint in diesem Falle noch erschwerend hinzuzukommen, dass die Familie offenbar in einem Hoellentempo unterwegs war, doch sind solche Szenen hier keine Seltenheit. Im Gegenteil, man erlebt sie taeglich: Grossfamilien, die sich ein Moped teilen (gleichzeitig versteht sich), Lastenfahrraeder, auf deren Tragflaeche sich beispielsweise 3 (!) Klaviere stapeln oder Autos, die nachts ohne Licht auf der Gegenfahrbahn brettern…

Es beruhigt mich jedenfalls, dass dies viele Chinesen offenbar genauso entsetzt wie mich. Denn auch wenn man sich manchmal das unglaeubige Lachen kaum verkneifen kann und man sich ebenso haeufig wundert, dass man noch nie einen ernsthaften Unfall gesehen hat, so sprechen die Statistiken doch eine sehr ernsthafte Sprache:

Auf China entfallen zwar nur drei Prozent des weltweiten Kraftfahrzeugaufkommens. Die Zahl der Unfaelle macht jedoch satte 15% aus. Was die Verkehrstoten angeht, so kommen auf 1000 Pkw 8,1 Verkehrstote. In Deutschland sind es lediglich 0,15 pro 1000 Pkw. (Quelle)

Benzin im Blut

Montag, 16 Februar 2009, 18:10 | Kategorie: Videos |
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Shanghai’er Frauen haben in China nicht den besten Ruf. Sie gelten als egoistisch, materiell, dominant…  Und sie haben offenbar Benzin im Blut. Das zeigen zumindest zwei Youtube Clips, die sich in China juengst grosser Beliebtheit erfreuen.

Das erste Video zeigt eine Shanghai’er Dame – nicht beim Ein-, sondern zur Abwechslung mal beim Ausparken. Und auch das kann lustig sein, denn das es sich hierbei vielmehr um einen Fluchtversuch vor einem Abschleppwagen handelt, und dieser Abschleppwagen bereits das Abschleppseil installiert hat, stoert ein echtes Shanghai Babe nicht. Nein, sie gibt Gas, sie hat 4x4 unter’m Popo, sie faehrt Chevrolet!

Mehr gefaellig? Hier geht’s weiter. Auch diesmal spielt ein amerikanischer Wagen eine wichtige Rolle im Kampf gegen das andere Geschlecht, in diesem Fall zwar nicht den Fahrer eines Abschleppwagens, sondern gar gegen den eigenen Ehemann. Dieser weigert sich doch tatsaechlich seiner Frau eine neue Luxuslimousine zu kaufen. Und was machen Frauen in so einer Situation? Richtig, haben wir ja gerade gesehen: Sie geben Gas! Egal, ob da noch ein Abschleppwagen dranhaengt oder aber – wie in diesem Falle – wir uns noch mitten IM Autohaus befinden. Da hilft dann nur der beherzte Einsatz des Gattens, der mit dem Mute der Verzweifelung die Kreditkarte zueckt und… klein beigibt.