Es gehoert zum Schicksal eines jeden Deutschen in China, dass man beim Heimaturlaub in Europa immer und immer wieder mit folgender Frage konfrontiert wird: “Hast Du schonmal Hund gegessen…?”
Nein, habe ich nicht. Das liegt jedoch weniger daran, dass ich grossen Ekel davor haette, sondern vielmehr an dem Umstand, dass ich noch nie Gelegenheit dazu hatte. D.h. heisst jetzt nicht, dass ich Hunde nicht mag gern habe. Im Gegenteil: Hunde sind mir weitaus sympathischer als Katzen etwa, denen ich irgendwie ein hinterlistigen Charakter unterstelle. Aber sie rangieren in meiner Gunst auch nicht dermassen weit ueber biespielsweise Kuehen oder Huehnern – die koennen im jungen Alter schliesslich auch niedlich aussehen – dass ich da jetzt einen grossen Unterschied sehen wuerde, inwiefern die einen zum Verzehr geeignet sein sollen und die anderen nicht. Fuer mich waere da vielmehr der Geschmack entscheidend, aber den kann ich ja wie gesagt in punkto Hund gar nicht beurteilen. Das habe ich wahrscheinlich gemeinsam mit all denen, die automatisch “Iiiiiiieh!” schreien…
Aber gut, jedenfalls wird China gerne mit dem Verzehr von Hundefleisch assoziiert. Und ganz aus der Luft gegriffen ist diese Annahme natuerlich nicht. Denn ja, in China essen sie Hunde. Wenn auch nicht in den Mengen wie allgemein angenommen, und auch mehr im Norden denn im Sueden. Aber gut, jeder gegessene Hund ist ein gegessener Hund zu viel! Dieser Meinung sind nicht nur Brigitte Bardot und der Collie Club Cottbus, sondern auch immer mehr Chinesen. (weiterlesen…)