Drop it like it’s hot

Montag, 31 August 2009, 11:17 | Kategorie: Videos |
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Ein Kollege von mir bekommt von seiner besorgten Mutter oefters Care-Pakete aus Deutschland geschickt. Die Pakete sehen dann nach ihrer Ankunft in China meist aus als haette der EMS-Bote saemtliche Ballsportarten mit ihnen durchprobiert.

Dank der investigativen Arbeit eines chinesischen Netizen sind wir jetzt der Wahrheit bzw. der tatsaechlichen Sportart ein ganzes Stueck naeher…

Und wie immer der Link fuer Menschen ohne Youtube.

Food Safety Inspection in Shanghai

Freitag, 28 August 2009, 23:05 | Kategorie: Bilder |
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Food Safety Inspection sign in Shanghai

Vorhin war ich mit meiner Freundin in einem relativ gediegenen Restaurant essen. Es war auch wirklich gut. Spaeter beim Verlassen des Restaurants ist mir jedoch erstmals das Schild der “Food Safety Inspection” mit dem Urteil “PASS” aufgefallen. Okay, haette ja auch schlimmer ausfallen koennen, aber irgendwie geht’s mir da so ein bisschen wie dem abgebildeten Smiley: So hmmm, naja… Denn wie gesagt, dass Restaurant war schon eines der besseren Kategorie und irgendwie stell ich mir die chinesischen Kontrolleure jetzt auch nicht so super penibel vor.

Ich habe mir zwar in China angewoehnt, nicht alles zu hinterfragen und eher nach dem Motto “Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss” zu verfahren, aber jetzt weiss ich’s ja doch… Und dieser Smiley…

Meine Freundin meinte uebrigens, diese Schilder in letzter Zeit bereits in vielen Restaurants gesehen zu haben. Was besseres als das Urteil “PASS” war jedoch noch nicht dabei. Ich vermute mal, dass diese Schilder mit der nahenden EXPO (”Better City, Better Life”) zusammenhaengen. Es besteht also Anlass zur Hoffnung, dass sich bis dahin auch noch Fortschritte bei der “Food Safety” erzielen lassen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Restaurantmanager gerne eines dieser scheinbar obligatorischen Schilder in den Laden haengt, wenn da so ein leicht gequaelt dreinschauender Smiley drauf abgebildet ist.

Das iPhone kommt (offiziell) nach China

Freitag, 28 August 2009, 16:29 | Kategorie: Stories |
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Nachdem die Geruechtekueche schon lange brodelte, ist es nun endlich amtlich: Das iPhone kommt nach China. Bereits im Oktober sollen die ersten Exemplare ueber den chinesischen Mobilfunkanbieter China Unicom verkauft werden. Damit findet das iPhone nun auch offiziell seinen Weg in das Land mit den meisten Handy-Nutzern (ca. 700 Millionen) weltweit.

Ob sich dadurch gross was aendert, scheint mir zweifelhaft. Erstens besteht in China bereits ein sehr gutes Angebot von modernsten SmartPhones, zweitens wird das chinesische iPhone als modifizierte Version, u.a. ohne W-Lan, ausgeliefert werden und drittens konnte man sich das iPhone auch vorher schon problemlos – wenn auch nicht offiziell – beschaffen. Man schaetzt, dass auf diesem Wege bereits ueber 1 Million iPhones in China verkauft wurden. Zum Vergleich: In Deutschland rechnet man (laut iPhone meter) lediglich mit 670.000 Exemplaren.

Waehrend jedoch fuer die “importierten” iPhones in China Preise von ca. 300 bis 400 Euro aufgerufen werden, soll das iPhone von China Unicom den Geruechten nach lediglich etwa 250 Euro kosten.

Fliegen in China

Donnerstag, 27 August 2009, 15:26 | Kategorie: Tipps |
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Fliegen in ChinaGerade war ich knapp drei Wochen in Europa, wo ich recht viel rumfliegen musste, u.a. mit Ryanair… Es war mein erstes Mal mit der – nach eigener Aussage – beliebtesten Airline der Welt. Vielleicht liegt das an den Sicherheitsdemonstrationen, die – moeglicherweise nicht nur auf unserem Flug – in einer seltsamen Sprache vorgetragen wurden, die glaube ich saemtliche Fluggaeste zu entraetseln versuchten, was zu grosser Erheiterung fuehrte. Zu einer Loesung sind wir zwar nicht gekommen, der gesunde Menschenverstand sagt aber, dass es sich um eine Interpretation von Englisch gehandelt haben muss.

Vielleicht basiert die Beliebheit auch auf den “unschlagbaren Preisen”, die jedoch, wenn man aufgegebenes Gepaeck und den Transfer z.B. nach Duesseldorf-Weeze (ca. 80km von Duesseldorf-Zentrum entfernt) oder Frankfurt-Hahn (ca. 125km von Frankfurt-Zentrum entfernt) beruecksichtigt, nicht zu verwechseln sind mit billigen Preisen.

Naja, ich bin puenktlich dort angekommen, wo ich hinwollte und mein Gepaeck ist auch nicht verloren gegangen. Ist doch auch was.

Inzwischen bin ich jedoch dank der wirklich guenstigen Preise von Finnair, auf deren Website man uebrigens generell gute Angebote fuer Fluege nach Asien findet, wieder in China – und beim eigentlichen Thema… (weiterlesen…)

Better Beijing, Better Life…

Donnerstag, 13 August 2009, 0:51 | Kategorie: Stories |
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Eigentlich ist “Better City, Better Life” ja der Slogan der Expo 2010 in Shanghai. Aber um ein besseres Leben bemueht man sich auch in der Hauptstadt Chinas. “Healthy Beijingers” heisst die Kampagne, mit der die Stadtregierung Pekings innerhalb der naechsten 10 Jahre ehrgeizige Ziele in Sachen Gesundheit anpeilt.

Augenblicklich liegt der Raucher-Anteil in der Pekinger Bevoelkerung bei 57,7 Prozent bei den Maennern und 4,7 Prozent bei den Frauen. Diese Zahlen sollen bis 2020 auf unter 50 bzw. 4 Prozent gesenkt werden.

Auch die Zahnpflege steht auf der Agenda. So lautet hier das Ziel, dass sich zukuenftig ueber 90 Prozent der Bevoelkerung regelmaessig die Zaehne putzen. Und mindestens 70 Prozent sollen dabei noch die richtige Zahnputztechnik beherrschen. Die durchschnittliche Anzahl von funktionstuechtigen Zaehnen bei Menschen ueber 65 Jahren soll von 15 auf 20 erhoeht werden.

Die taegliche Salzzufuhr soll von 13,4 auf unter 10 Gramm reduziert werden, die Fettzufuhr von 54,6 auf unter 35 Gramm pro Tag.

Durch gesuendere Ernaherung und mehr Sport verspricht man sich auch, dass sich die Anzahl fettleibiger Schueler von 17,3 auf unter 15 Prozent veringert.

Zu guter Letzt erhofft man sich mittels all dieser Massnahmen auch eine Erhoehung der durchschnittlichen Lebenserwartung von momentan 80,27 auf 81 Jahre.

Das Phänomen der “Homowives”

Dienstag, 4 August 2009, 16:31 | Kategorie: Stories |
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Auf dem englischsprachigen China-Blog shanghaiist habe ich letztens einen interessanten Eintrag gelesen. Dort geht es um die so genannten “Homowives”, Frauen, die mit einem homosexuellen Mann verheiratet sind. Das mag zunaechst nicht allzu aussergewohnlich klingen, denn wahrscheinlich ueberall, wo Homosexuellen mit Intoleranz begegnet wird, fluechten sich einige hin und wieder in den Schein der Ehe.

In China ist dies jedoch keine Randerscheinung, sondern ein Massenphaenomen: Von den geschaetzten 20 Millionen homosexuellen Maennern in China sollen 16 Millionen verheiratet sein.

Die chinesische Sexualforscherin Li Yinhe erklaert dies jedoch nicht allein mit den Repressionen, die homosexuelle Maenner zu fuerchten haben, sondern noch viel allgemeiner mit dem generellen Problem in China unverheiratet zu sein.

In Ungarn beispielsweise wuerden nur 10 Prozent der Menschen im heiratsfaehigen Alter auch tatsaechlich den Bund der Ehe eingehen. Wer also nicht heiraten will, der tut es auch nicht. In China hingegen herrscht ein enormer “Heiratsdruck”. Ledig und kinderlos zu sein ist ab einem gewissen Alter in China mit einem grosses Stigma behaftet. Deswegen erwarten die Familien, dass man moeglichst schnell einen Partner findet, heiratet und Nachwuchs zeugt. Folgt man dieser Tradition nicht, so bereitet dies der Familie grosse Schande. Man verliert das Gesicht – wie es in China heisst.

Fuer die “Homowives”, die Ehefrauen der heimlichen Homosexuellen, ist dies natuerlich genauso tragisch. Auch sie werden von ihren Familien bzw. der Gesellschaft in die Ehe gedraengt – oftmals ohne die Zeit zu haben ihren Partner vorab richtig kennenzulernen. Was folgt sind Selbstzweifel, die Frage, warum der Ehemann sie nun meidet: Sind sie minderwertig, nicht attraktiv genug…? Die Wahrheit ist wahrscheinlich nicht weniger schmerzlich, denn im traditionellen China ist – wie man sich vorstellen kann – auch die Scheidung nicht gerade ein angesehener Weg.

So bleibt vielen der “Homowives” nur die Selbsthilfegruppe, die inzwischen mehr und mehr von ihnen organisiert werden. Sexualforscherin Li Yinhe geht einen Schritt weiter und fordert von den Homosexuellen von einer Heirat abzusehen. Doch damit das passiert, muessen wahrscheinlich zunaechst tolerantere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Und das betrifft die komplette Gesellschaft.

Kondome zum Vatertag – von der Tochter

Sonntag, 2 August 2009, 15:06 | Kategorie: Stories |
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Leider bin ich ueber folgende Story aus dem chinesischen Internet erst jetzt gestolpert. Zwar nicht ganz aktuell, aber so gut, dass ich sie nicht vorenthalten will. Zugetragen hat sie sich schon am 21.Juni, am Vatertag. Und genau darum geht’s auch:

Ein chinesischer Papa bekommt von seiner 13jaehrigen (!) Tochter ein “niedliches” Geschenk samt einem Brief. Dieser liest sich wie folgt:

Kodome zum Vatertag - von der Tochter

“Papa,

Zunaechst, alles Gute zum Vatertag! Ich habe hier ein ganz besonderes Geschenk fuer dich. Ich hoffe, dass du nicht sauer reagierst! Hehe! (gezeichnet: Schweinskopf)

Ich weiss, dass du hart arbeitetest – zu Hause und ausserhalb. Du bist oft auf Geschaeftsreisen. Trotzdem kuemmerst du dich gut um mich. Damit du weiterhin gesund und gleucklich bleibt in deinem Leben, habe ich dir die neuste Sorte Kondome gekauft! Ich hab die gleiche Marke genommen, die du in deiner Schublade aufbewahrst! (gezeichnet: Herz)

Ich hoffe, du verstehst mein gemaltes Herz! Haha… Nochmals, alles Gute zum Vatertag! Ich hoffe ausserdem, dass du bald eine huebsche Freundin findest! Hehe… Keine Sorge, ich werde Mama nicht davon erzaehlen!

Deine guterzogene Tochter, WenWen”