Fake made in China

Freitag, 27 Februar 2009, 14:58 | Kategorie: Bilder |
Tags : , ,

Aus Playstation wird Polystation, aus Wii wird Vii und KFC heisst ploetlich KLG. Hier ein paar witzige Beispiele chinesischer Markenpiraterie…

Beckham wirbt in China fuer Viagra

Donnerstag, 26 Februar 2009, 13:33 | Kategorie: Videos |
Tags : , , , ,

“Wollen Sie wissen, was mir die Kraft gibt, auf dem Fussballfeld zu bestehen? Die Kapseln von USA Selikon helfen mir dabei. Sie sind auch die Geheimwaffe, mit der ich Victoria begluecken kann.”

Mit diesen (aus dem Chinesischen uebersetzten) Worten wirbt David Beckham im chinesischen Fernsehen fuer ein potenzsteigerndes Mittel. Nur stammen die Worte gar nicht aus seinem Munde, sondern wohl eher aus der Marketingabteilung der Firma USA Selikon. Das Videomaterial entstammt jedenfalls einem Interview, in dessen originaler Fassung Beckham ueber Fussball, und nur ueber Fussball, redet.

Beckham, der wahrscheinlich wenig erfreut sein duerfte, wird vor Gericht jedoch nur geringe Aussichten auf Erfolg bzw. die Einstellung des Spots haben. Aber zumindest kann er bei zwei Kollegen Trost suchen: Keanu Reeves und Sean Connery tauchen ebenso in dem Spot auf.

Auf der Jagd

Donnerstag, 26 Februar 2009, 1:04 | Kategorie: Stories |
Tags : , , , , , ,

Waehrend wir Deutschen uns gerne mit dem Titel Exportweltmeister ruehmen, haben die Chinesen die Zeichen des Kommunikationszeitalters erkannt und sind lieber Internetweltmeister: Knapp 300 Millionen Chinesen sind mittlerweile online und das bedeutet Platz 1 in der Welt, noch vor den USA.

Das Nutzungsverhalten im Internet unterscheidet sich bei den Chinesen wahrscheinlich nicht so sehr von dem unseren: Sie suchen viel, nach News, Schnaeppchen, MP3s, lustigen Videos, dem Partner fuer’s Leben oder was auch immer. Sie suchen aber auch gerne nach Dingen, die nicht unbedingt fuer die Oeffentlichkeit bestimmt sind: nach Namen, Identitaeten, Persoenlichem, Kontaktdaten, Verbindungen… “Human flesh search” nennt sich dieser neue Volkssport, die Suche nach Menschenfleisch zu deutsch. (weiterlesen…)

Shanghai goes Kölle

Donnerstag, 19 Februar 2009, 11:34 | Kategorie: Tipps |
Tags : , , ,

Als waschechter Koelner kann ich es mir natuerlich nicht nehmen lassen, auf das folgende Event hinzuweisen:

Caléidoscope ist der Name einer Ausstellung, die u.a. in meiner Heimatstadt Koeln Halt machen wird, und zwar vom 19.Maerz bis 7.April. Worum es geht? Chinesische und europaeische Kunestler erzaehlen ihre Geschichten ueber Shanghai.

“Was bedeutet es, durch die Projektion namens China zu gehen? Wen trafen die chinesischen KĂĽnstler auf ihrem wesentlich mĂĽhsameren Weg in die andere Richtung? Wie lebt und arbeitet man in einer Mega-City, die nicht nur täglich wächst, sondern auch – als ehemaliges Paris des Orients – weiterhin AnsprĂĽche sowohl an die chinesische wie auch die europäische Imagination stellt.

Im Westen setzt sich die Reflektion, die China widerspiegelt, aus Hoffnungen und Ă„ngsten zusammen. Hoffnung, dass die unvergleichliche Dynamik (des heutigen Chinas) einen positiven Einfluss haben wird, und Angst, dass diese Dynamik einfach alles verschlingt.
Gleichzeitig erregt der westliche Lebensstil sowohl Faszination wie auch Abscheu.

Diese Ausstellung ist ein Treffen in der Mitte, ein Fleck Erde, wo sich ein Kollektiv von chinesischen und europäischen KĂĽnstlern formiert, das versucht, durch die zwei Kulturen trennende Glaswand zu dringen. Sie ist ein Versuch zu zeigen, dass die Ă–ffnung gegenĂĽber einer anderen Kultur nie die eigene bedroht, sondern sie aufblĂĽhen lässt”

www.institutfrancais-cologne.eu

Fuer Kurzentschlossene, die sich in Shanghai befinden, gibt es zudem eine Art Kick-Off Event:

SEND ME TO KOELN

Wem das dann doch zu kurzfristig ist, der kann/muss sich bis 2010 gedulden, denn dann gastiert die Wanderausstellung offiziell in Shanghai, und zwar im Rahmen der Expo 2010.

Benzin im Blut

Montag, 16 Februar 2009, 18:10 | Kategorie: Videos |
Tags : , , , , , ,

Shanghai’er Frauen haben in China nicht den besten Ruf. Sie gelten als egoistisch, materiell, dominant…  Und sie haben offenbar Benzin im Blut. Das zeigen zumindest zwei Youtube Clips, die sich in China juengst grosser Beliebtheit erfreuen.

Das erste Video zeigt eine Shanghai’er Dame – nicht beim Ein-, sondern zur Abwechslung mal beim Ausparken. Und auch das kann lustig sein, denn das es sich hierbei vielmehr um einen Fluchtversuch vor einem Abschleppwagen handelt, und dieser Abschleppwagen bereits das Abschleppseil installiert hat, stoert ein echtes Shanghai Babe nicht. Nein, sie gibt Gas, sie hat 4x4 unter’m Popo, sie faehrt Chevrolet!

Mehr gefaellig? Hier geht’s weiter. Auch diesmal spielt ein amerikanischer Wagen eine wichtige Rolle im Kampf gegen das andere Geschlecht, in diesem Fall zwar nicht den Fahrer eines Abschleppwagens, sondern gar gegen den eigenen Ehemann. Dieser weigert sich doch tatsaechlich seiner Frau eine neue Luxuslimousine zu kaufen. Und was machen Frauen in so einer Situation? Richtig, haben wir ja gerade gesehen: Sie geben Gas! Egal, ob da noch ein Abschleppwagen dranhaengt oder aber – wie in diesem Falle – wir uns noch mitten IM Autohaus befinden. Da hilft dann nur der beherzte Einsatz des Gattens, der mit dem Mute der Verzweifelung die Kreditkarte zueckt und… klein beigibt.

Daft F***ed

Montag, 16 Februar 2009, 15:46 | Kategorie: Stories |
Tags : , , , ,

Es war alles etwas mysterioes: Daft Punk wuerden zum ersten Mal nach China kommen. Nach Shanghai, irgendwo in Shanghai. Wo genau, das sollte man einen Tag vor dem Konzert erfahren, einen Tag vor Freitag, dem 13. Februar… Per SMS.

Es war aber irgendwie auch plausibel: Sollte man die Karten fuer die China Premiere von Daft Punk etwa ganz bieder beim Ticketversand bestellen – etwa so wie bei Oasis, die klipp und klar gemacht hatten, dass sie am 5.April im Shanghai Grand Theater sein wuerden. Wer dabei sein wollte, koenne sich ja im Internet ein Ticket ordern, oder direkt in einer der offiziellen Verkausstellen vorbeischauen. Und dann ist man am 5.April im Grand Theater, und Oasis sind es auch und gut ist. Ganz normal halt.

Nein, Daft Punk ist Daft Punk. Das ist von Natur aus mysterioes. Muss es, sonst waer es schliesslich nicht Daft Punk. Und ausserdem hatte es solch ein “hidden concert” ja auch schon einmal in Paris gegeben…

Also gab es da nur diese Handy-Nummer. Hierueber wuerde die Location bekanntgegeben, und hierueber wurden auch die wenigen Tickets zum Preis von 500 RMB (ca. 56 Euro) veraeussert. Bekanntgegeben wurde das ganze uebrigens – oder eher: natuerlich – im Facebook. Man musste schnell sein, schnell bei dieser chinesischen Handynummer anrufen, schnell bei einem vereinbarten Treffpunkt erscheinen, zwei nette Chinesinnen oder auch die Organisatoren selbst, zwei nicht ganz so nette Franzosen/Schweizer/Spanier (weiss man nicht so genau), treffen, schnell zahlen, Ticket erhalten, und dann – lange warten. Bis halt die SMS kommt. Oder auch nicht.

Die Franzosen/Schweizer/Spanier (weiss man immer noch nicht so genau) fingen jedenfalls an, sich auffaellig zu verhalten. D.h. sie nahmen keine Bestellungen mehr entgegen. Strenggenommen nahmen sie ueberhaupt keine Anrufe mehr entgegen.

Da kamen dann auch bei den freiwilligen unfreiwilligen Helfern erste Zweifel auf. Ueber Kleinanzeigen waren sie u.a. fuer die Promo sowie die Erstellung einer Website und den Verkauf der Tickets angeheuert worden. Es klang alles so plausibel. Und die Bezahlung war auch gut. Sollte sie sein. Am Freitag, den 13.Februar wuerden sie ihr Gehalt bekommen…

Wuerden sie? Sicherheitshalber beschloss einer der freiwilligen unfreiwilligen Helfer doch mal bei der EMI anzurufen: Daft Punk? Ja. Die sind im Studio. In Los Angeles.

Die Nachricht verbreitete sich schnell und alsbald formierte sich im Facebook eine Gruppe mit dem Namen “Daft Fucked” (”The name of the group might sound hard, but we are angry!”), wo sich die Geprellten zunaechst gegenseitig troesten konnten, um dann gemeinsam in den Krieg zu ziehen – auf der Jadg nach den Betruegern. 270 Mitglieder zaehlt die Gruppe inzwischen, 500 Tickets wurden nach juengsten Erkenntnissen verkauft. Macht fuer die Betrueger immerhin einen Gewinn von knapp 30.000 Euro.

Ob sich die beiden Raedelsfuehrer noch in China aufhalten, weiss man nicht. Die Ermittlungen laufen. Nachdem die Gruppe aehnlich aussehende und klingende Schweizer im Facebook aufgespuert hat, und diese Spuren zwar zu jede Menge falschen Anschuldigungen, aber letztendlich doch ins Nichts fuehrten, kuemmert sich nun die Chinesische Polizei um die Angelegenheit.

Die Gannoven wurden von einer Ueberwachungskamera des Immobilienmaklers gefilmt, als sie sich fuer kurze Zeit ein Buero mieteten, und so existieren zumindest Bilder als erste Anhaltspunkte. Die Handynummer war eine einfache Prepaid-Karte, die man an jeder Strassenecke kaufen kann und fuer die es keiner Registrierung bedarf. Die Namen der beiden Schweizer/Franzosen/Spanier findet man zwar inzwischen auf einer Fanseite im Facebook wieder, aber auch hier duerfte die Spur ins Leere fuehren. Andy Da Sylva und Thomas Ramirez, so stellten sich die beiden ihren Helfern vor, scheint die kreative Kombination verschiedener franzoesischer Comedy-Charaktere zu sein.

Kreativ sind die beiden. Das muss man ihnen wohl lassen. Auch wenn natuerlich zu hoffen bleibt, dass sie den Fahndern bald ins Netz gehen. Wir bleiben am Ball.

Beijing Impressions

Montag, 16 Februar 2009, 14:08 | Kategorie: Bilder |
Tags : , , ,

Ein kleiner Bilder Mix aus meiner alten Heimat Peking.